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BAROCK in HAKENSTEDT

Anna Elisabeth Schwartz führte von 1695 bis 1723 als Pächterin das Klostergut, sie finanzierte den umfassenden Umbau des Kirchenschiffes. Während dieser Zeit entstand am Schloss Hundisburg eine prächtige barocke Gartenanlage, die sicherlich Anna Elisabeth Schwartz inspirierte. Sie ließ auf einem unbebauten Bereich des Klostergutes einen barocken Lustgarten im Miniformat anlegen.

Eine Hofskizze von 1730 zeigt die symmetrische Struktur des Gartens mit seiner fast quadratischen Kantenlänge von ca. 42 Metern. Eine Besonderheit bildet der in der Mitte stehende beheizbare Pavillon, der auch bei kühler Witterung einen angenehmen Aufenthalt für die Pächterin garantierte.

Der Barockgarten befand sich im nördlichen Bereich des Hofes, nach Westen hin öffnete sich ein großer Obstbaumgarten durch den der kleine Bach der Wasserfuhre plätscherte. Nach Norden bot angrenzend ein Fasanenhaus mit Auslauf eine lebendige Ablenkung.

Nach Eingabe von Lage und Größe erzeugte Ki einen fiktiven Entwurf für den Barockgarten auf dem Klostergut Hakenstedt zu Beginn des 18. Jh.

Links die Skizze des Klosterhofes von 1730, daneben ein von Ki erstellter Entwurf.
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